A visit to Nashville

Auch in diesem Jahr haben zwei junge Mitarbeitende aus den Ortsvereinen an dem Mitarbeiteraustausch mit dem YMCA of Nashville and Middle Tennessee/USA teilgenommen. Am 3. Juli startete der Flug für Miriam Jünnemann (CVJM Lemgo) und Samuel Köhler (CVJM Heidenoldendorf) von Frankfurt über New York nach Nashville. Zeitlich perfekt abgestimmt, da am nächsten Tag der „Independence Day“, der Nationalfeiertag der Vereinigten Staaten von Amerika,  gefeiert wurde. Ein großes Feuerwerk und ausgelassene Stimmung hießen die Teilnehmenden des Austauschprogramms willkommen.

In den darauffolgenden fast vier Wochen lernten sie die Arbeit in den sogenannten „Daycamps“ des YMCA kennen. Hier werden Kinder und Jugendliche in den Sommerferien mit einem abwechslungsreichen und aufwendigen Programm betreut. Da die jährliche Urlaubszeit für Berufstätige in den Vereinigten Staaten selten mehr als 14 Tage beträgt, sind die „Daycamps“ für viele Familien eine gute Möglichkeit, die Kinder während der Sommerferien gut versorgt zu wissen.

Die „Daycamps“ bieten ein vielfältiges Spiel- und Sportprogramm, das für jeden etwas bereithält. Vom Plantschen im Pool, über Reiten, Boot fahren bis hin zur großen Wasserruthsche. Sie bieten Möglichkeiten zum Erkunden der Natur, dem Entdecken eigener Talente, der Förderung der Kreativität und nicht zuletzt auch dem Schließen neuer Freundschaften. Sportliche Aktivitäten in Form von z.B. Schwimmen, Basketball, Football bereichern das vielfältige Angebot.

Auch die Betreuung von Menschen mit Handicap findet Raum in YMCA Nashville. Für die Teilnehmenden am Austauschprogramm ist die Mitarbeit im sogenannten „Full Circle Camp“ ein ganz besonderer Höhepunkt. Berührungsängste zu überwinden, die große Freude und Dankbarkeit der Kinder zu erfahren und deren Vertrauen zu gewinnen, lassen manch sportliches Highlight daneben verblassen.

Neben der Mitarbeit in den einzelnen Bereichen wurde unseren Mitarbeitenden noch die Möglichkeit geboten, Land und Leute näher kennenzulernen. Durch die Unterbringung in Gastfamilien wurde das amerikanische Leben hautnah erfahren. Natürlich durfte auch das Vergnügen nicht zu kurz  kommen:  Dazu gehörten u.a. der Besuch eines Baseball-Spiels, eines Festivals, eines „Dance-Studios“, die Festlichkeiten rund um den Independence Day und vieles mehr…

 



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