FREIZEITBERICHTE

#erholung   #action   #naturegoals – Blajoux/Frankreich

Insgesamt 30 Teilnehmende und 5 Mitarbeitende haben sich auf ein 14-tägiges Abenteuer nach Blajoux in die Tarnschlucht in Südfrankreich aufgemacht. Eine actionreiche, sportliche und seelisch erfrischende Zeit liegt nun hinter ihnen.

Beim Kanufahren, Höhlenklettern und -abseilen, an Sprung- und Abseilfelsen, an verschiedenen Klettersteigen sowie beim Wandern konnten Grenzen erkannt, überwunden und verschoben werden. Auch Gesellschaftsspiele, Jonglieren, Indiaca und viele verschiedene Abendprogramme fanden Platz im ereignisreichen Freizeitplan.

Neben diesen besonderen Aktionen entdeckte die Freizeitgruppe die biblische Person Petrus. Sie erfuhren, wie Petrus zur Nachfolge Jesu berufen wurde, kurzzeitig über das Wasser gehen konnte und trotz mehrmaliger Verleugnung Jesu zu einem Felsen der ersten Gemeinden wurde.

Viele der Teilnehmenden blicken bereits gespannt und voller Vorfreude auf die Freizeit nach Ispaniac/ Frankreich (nahe Blajoux) Ende Juli 2020.

Lars Oeterman

 

Aktivfreizeit Lahn-Radweg

Der CVJM Lippe war im August 2019 mit 20 Radfahrern/innen an Lahn und Rhein unterwegs. Ein Reisebus der Fa. Kliewe, Lemgo, brachte die aktiven Radler unter der Leitung von Dieter Stockmeyer und Petra Störig zunächst durch die landschaftlich schöne Strecke durch das Warburger Land zum Edersee.

Nach dem Entladen der Fahrräder war der erste Anfahrtspunkt die Siegquelle im Kreis Siegen-Wittgenstein im Rothaargebirge, um von hier aus dann zur nahegelegenen Lahnquelle und weiter zu dem ersten Hotel in Bad Laasphe zu fahren.

So radelte die Gruppe täglich zwischen 25 und 55 km. In den schönen Städten Marburg, Wetzlar (hier war der Besuch beim LEICA-Kamera-Werk sehr beeindruckend!), Weilburg und Limburg hatte man Zeit, die schönen Städte mit dem hessischen Charme zu erkunden, um gemeinsam am Abend in fröhlicher Runde den Tag Revue passieren zu lassen.

Der Radweg an Lahn und Rhein verlief überwiegend sehr reizvoll am Ufer entlang. Der Rhein zwischen Lahnstein und Rüdesheim beeindruckte mit seinen vielen Burgen und Schlössern. Krönender Abschluss der Tour war in Rüdesheim der Aufenthalt in einem sehr schönen Hotel an der berühmten Drosselgasse.

Einige Teilnehmer fuhren am letzten Tag der Radreise mit dem Schiff zwischen Boppart und Rüdesheim, um noch einmal die herrliche Landschaft vom Schiff aus genießen zu können. Der Besuch des Niederwald-Denkmals hoch über den Rüdesheimer Weinbergen, war die letzte Besichtigung vor Abreise mit dem Bus in die Heimat.

Ein gutes Wort für den Tag begleitet durch Lieder, Texte und Segenssprüche rundete die Freizeit ab.

Petra Störig

 

„Irische Träume“ – das war eine kleine „Traumreise“…

Zwölf Teilnehmende und Michael Schmidt machten sich unter dessen erstmaliger Leitung einer Studienreise auf, Irland, die grüne Insel, zu erkunden – bei fast durchgängig strahlendem Sonnenschein.

Nach der Ankunft in Dublin wurde das erste von insgesamt vier Hotels angesteuert, das sich wie ein kleines Märchenschlösschen erwies und Ausgangspunkt für eine Connemara Rundfahrt war. Die Rundfahrt auf dem Ring of Kerry war – wie angekündigt – einer der Höhepunkte. Es gab atemberaubende Aussichten. Immer wieder wurde die Gruppe überrascht durch die anmutige Landschaft mit den vielen Facetten der Grüntöne, aus Stein gemauerte Begrenzungen, die bis in die Bergspitzen ragten, und Schafe, die genüsslich fraßen oder auch schon einmal nahe der Straße sich ihr Plätzchen zum Ausruhen suchten. Sehr eindrucksvoll war ebenfalls die Besichtigung der Cliffs of Moher – über viele Kilometer bis zu 200 m aus dem Meer ragende Felsen.

Der Besuch von Kylemore Abbey gab Anlass für ganz besondere Fotos bei herrlich blauem Himmel. Ein Besuch des Rock of Cashel brachte der Gruppe Geschichte sehr nah wie auch die Besichtigung der Klostersiedlung Glendalough, leider im Regen. Die Stadtrundfahrt in Dublin bleibt ebenfalls in Erinnerung – für einige war ein Blick auf das „Book of Kells“ und die Brian-Boru-Harfe der Höhepunkt.

Natürlich besucht man während einer Studienreise nach Irland eine Whiskey-Destillerie. In der Destillerie „Jameson“ konnte jeder einmal den Unterschied zwischen dem irischen und anderweitig gebrauten Whiskey testen; ebenso fehlen durfte auch nicht ein Besuch im Guiness House in Dublin, die bekannteste und älteste Brauerei in Irland.

Ein großes Dankeschön geht an Michael Schmidt, der alle irischen Guides für die Reisegruppe ins Deutsche übersetzte, da viele Informationen doch schwer zu verstehen waren. Nur einmal stutzten die Teilnehmenden, nämlich als angeblich laut Übersetzung Affen von den Wikingern in Glendalough gefangen halten worden sind. Kurz darauf korrigierte Michael Schmidt seine Übersetzung, weil nicht monkeys (engl.: Affen) gemeint waren, sondern monks (engl.: Mönche). Auch wusste Michael Schmidt so Manches über Landschaft und Sehenswürdigkeit zu berichten – er ersetzte einen irischen Reiseführer allemal. Danke für den täglichen irischen Segen!

In die Gruppe voll integriert war Busfahrer Kenny. Er verhalf ganz unerwartet zu Eintrittskarten zu einem Konzert der „Trad of the Proms“, einer Aufführung von traditionellem irischen Stepptanz und keltischer Musik. Ebenfalls steuerte Kenny die ganz besonderen Aussichtsplattformen für obligatorische Fotosessions an, baute hin und wieder einen weiteren geschichtsträchtigen Ort abseits der eigentlichen Route ein und erzählte auch so manch‘ kleine Anekdote am Rande.

Am Abend nach einem irischen 3-Gang-Menü incl. Kaffee oder Tee ließ die Gruppe den Tag Revue passieren beim Genuss natürlich u.a. von Guinness und erfand ganz neue gelungene Kompositionen. Jeder der Teilnehmenden trug zu einer fröhlichen Gemeinschaft bei, wie man beim Abschied hören konnte: „Schön, dass wir euch kennengelernt haben, wie schön doch die Reise war, wir sehen uns bestimmt wieder…“

Astrid Ehren

Auf „Tour“ in der Lüneburger Heide

Ausgangspunkt unserer diesjährigen Freizeit war der kleine Ort Weesen bei Hermannsburg (in der Südheide). Täglich ging es auf Erkundungstour, um die Sehenswürdigkeiten der  Lüneburger Heide zu entdecken. Dazu gehörte natürlich u.a. die Nordheide, in der eine Kutschfahrt durch die Heide zum Wilseder Berg anstand. Ein besonderes Highlight war der Besuch der „Schafstallkirche“ in Munster. Hier konnten die Verse des 23. Psalms auf den Querbalken des Gebäudes entdeckt werden.  Ein Besuch des Ev.-luth. Missionswerkes in Hermannsburg stand ebenso auf dem Programm. Dann konnten wir den Ort Müden/Örtze erleben und durften hier die leckeren Torten der „Norddeutschen Tortenmeisterin“ schmecken, bevor der Hermann-Löns-Stein in der Nähe umwandert wurde. Ein Besuch des Kosters Lüne und der Heidestadt Lüneburg waren ein „Muss“.

Lüneburg ist mit seinen Sehenswürdigkeiten ebenfalls ein Erlebnis. Die unterschiedlichen Stadtteile laden zum Verweilen ein. An einem weiteren Tag wurde noch das Kloster Ebstorf mit seiner berühmten Weltkarte besichtigt, anschließend der „Hundertwasser-Bahnhof“ in Uelzen, sowie die Stadt selbst. Am Tag der Rückreise wurde das „etwas andere Heidekraut“ in Augenschein genommen, nämlich die Orchideenzucht bei Celle. Nach einem Stadtrundgang durch die Altstadt von Celle ging es dann wieder zurück ins Lipperland. Es waren „erlebnisreiche Tage“.

Horst Schalk

Seniorenfreizeit Bad Harzburg 17. – 27. Juli 2019   

Ein Diakonissen-Mutterhaus als Freizeitdomizil? Diese Variante für eine Seniorenfreizeit hat es beim CVJM schon lange nicht mehr gegeben. Aus diesem Grunde gingen alle Mitreisenden erwartungsvoll am 17. Juli 2019 auf „große“ Fahrt nach Bad Harzburg, einer reizvollen Kurstadt am Nordrand des Harzes.

Das dortige Diakonissen-Mutterhaus hatte sich darauf vorbereitet die Freizeitgruppe für 10 Tage aufzunehmen und den Aufenthalt zu einem angenehmen Erlebnis werden zu lassen. Schon die Tatsache, dass der Gruppe ein ganzes Haus zur alleinigen Nutzung zur Verfügung stand, trug zum Wohlfühlen jeden Tag neu bei.

Alle Angebote zur Freizeitgestaltung durch das Ehepaar Klöpping, wie z.B. Andachten, Gymnastikrunden, Filmabend, Gesprächsrunden konnten daher ohne Störungen durchgeführt werden. Ein weiterer Punkt zum Wohlfühlen war die Tatsache, dass sich während der ganzen Freizeittage eine Diakonisse im Ruhestand um die Gruppe gekümmert hat und jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung stand.

Dazu gehörten auch Hinweise auf die etwas ungewohnten Abläufe der Mahlzeiten in der Mutterhausgemeinschaft, an die sich alle, schon allein wegen der guten Verpflegung, schnell gewöhnt hatten. Neben den Veranstaltungen in der Gruppe waren die Attraktionen Bad Harzburgs: Seilbahn zum Burgberg, Baumwipfelpfad, Luchsgehege, eine von Kastanien gesäumte kilometerlange Geschäftsstraße u.a. mit Möglichkeiten für jeden zur Tagesgestaltung.

Diese wurden allerdings für einige Freizeitteilnehmer durch die Lage des Mutterhauses oberhalb der Stadt erschwert. Durch die Tatsache einer fröhlichen Freizeitgemeinschaft und eines zum Ausruhen einladenden Mutterhausgeländes wurde aber dieser kleine Nachteil zum großen Teil wieder wettgemacht.

Dankbar auf gelungene 10 Tage Abschalten vom üblichen Alltag zu Hause zurückblickend, trafen alle Teilnehmer der Freizeit gesund und gefüllt mit interessanten neuen Eindrücken wieder in Detmold ein.

Karl-Friedrich Klöpping

 

Eindrücke „Wandern auf dem Vulkan“ – Mai 2019

„Wandern auf dem Vulkan” war das Motto der Freizeit. Mit der Neugierde wurde auch die Frage geweckt: „Ist denn das nicht gefährlich?“ Doch wir wurden reichlich vom Gegenteil überzeugt. Wir entdeckten imposante Basaltfelsen, weite blühende Wiesen, idyllische Bachläufe und das frische Grün des Waldes. Die ideale Wanderzeit in fröhlicher Gemeinschaft.“

Statements der Teilnehmenden:

  • „Im Geist belebt, wie ein Freundeskreis gelebt”
  • „Sonnige Höhen – herrliche Berge –”
  • „Die Wettervorhersage verspricht: Es wird kalt, Regen zu erwarten! Wir sitzen auf der Bank in der Sonne, blicken in die Weite, genießen unsere Mittagspause. Der Mensch denkt und Gott lenkt!“ (Und beschenkt!)
  • „Beeindruckende Landschaft, bewaldete Wege, freie Blicke und lohnende Ausblicke!“
  • „Es war eine erfrischende Gemeinschaft, schöne Wanderungen in meditativer Umgebung!“

Doris Reichmann/Etta Wende

Der CVJM Lippe verbrachte eine schöne ereignisreiche Radfreizeit in Dangast am Jadebusen.

Bereits am Anreisetag starteten die 13 Radler zu einer ersten Besichtigung der Vareler Schleuse. Bei herrlichem Sonnenschein besuchten die Gruppe am nächsten Tag die Ausstellung eines Künstlers, der seinen Garten mit Kunstwerken aus Metallschrott öffnet, was längst kein Geheimtipp mehr ist. Sehenswert!

Eine weitere Radtour führte durchs Hinterland bis Wilhelmshafen. Auf dem Rückweg auf dem Deich konnten die 7 Kunstwerke zur Schöpfungsgeschichte betrachtet werden. An einem weiteren Tag wurde nach Oldenburg geradelt, um dort in einer geführten Radtour viel über Schleusen, Hubbrücke, Wasserkraftwerk zu erfahren und die Frage zu klären, warum die Lethe unter der Hunte hindurchfließt.

Dank eines großen Fahrrad-Anhängers, der die gesamte Zeit zur Verfügung stand, konnten weitere Ausflüge nach Wiefelstede zum Rhododendron Park und nach Bad Zwischenahn gemacht werden, die Umrundung des Zwischenahner Meeres fehlte natürlich nicht.

Nach einer Anfahrt mit der Bahn nach Esens wurde weiter geradelt über Bensersiel und Neuharlingersiel in Richtung Jever und wieder mit der Bahn zurück gen Dangast.

Die einzelnen Tagesetappen mit dem Fahrrad lagen zwischen 50 und 70 km. Man war sehr dankbar, dass alle Teilnehmer die Distanzen gut gemeistert haben – ohne Panne und Unfall. Am Abend wurden die schönen Sonnenuntergänge genossen, und  nach der Stärkung an einem vorzüglichen Buffett klang der Abend mit einem gemütlichen Beisammensein aus.

Petra Störig

 

“Auf den Spuren der Arche Noah” – Juni 2018

Auf diesem Berg – dem Ararat – soll sie gelandet sein: die Arche Noahs nachdem sich die Wasser der Sintflut verlaufen hatten.
Gefunden haben die 20 Teilnehmenden der Studienreise des CVJM Kreisverbandes durch Armenien Ende Juni die Arche nicht mehr. Aber sie standen auch nur am Fuß des 5137 m hohen Berges; am Kloster Chor Virap, von dem aus das Christentum seine Verbreitung in Armenien startete. Viele weitere beeindruckende geschichtliche, religiöse und landschaftliche Höhepunkte zogen die Besucher in ihren Bann.  Immer wieder waren die Reisenden zu Gast in privaten Familien, um zu erleben, wie die Armenier heute leben. Bei diesen Besuchen gehörte es natürlich dazu, die mit viel Gemüse und Kräutern und Obst gespickte Küche der Gastgeber zu erleben.
„Bari Luys“ (wörtlich: Gutes Licht) wünschen sich die Armenier jeden Tag als Morgengruß.

Pfr. Lars Kirchhof

CVJM Lippe auf Erkundungstour an der Donau – Sept. 2018

Zielort war Windorf, das in der Nähe von Passau direkt an der Donau liegt.

Besichtigungen, wie die Schleusung beim Kraftwerk Jochenstein, die Donaustadt Vilshofen, die Dreistromstadt Passau und der Kurort Bad Füssing gehörten zum Programm. Die Veste Oberhaus und die Wallfahrtskirche Maria Hilf durften natürlich nicht fehlen wie auch das Städtchen Schärding am Inn mit seinen bunten Häusern.

Eine Schifffahrt führte uns auf der Donau von Passau über Obernzell, Engelhartszell, Haus am Strom bis zur Schlögener Schlinge und zurück.

Nach einer kleinen Stadtrundfahrt mit dem Bus durch Regensburg ging es dann zu Fuß auf Erkundung der Stadt. Mancher hat die Gelegenheit genutzt, um den Dom zu besuchen, oder auch eine Bratwurst in der „historischen Bratwurstküche“ zu genießen. Der Gang auf der „Steinernen Brücke“ mit Blick auf Regensburg gehörte auch dazu.

Das Fazit der gesamten Reise war: wir haben viel erlebt und gesehen.  Ein weiterer Besuch in diese schöne Landschaft ist lohnenswert.

Horst Schalk

Wanderfreizeit im Mai 2018

Das Ahrtal mit seinen idyllischen Seitentälern und die abwechslungsreiche Landschaft der Nordeifel haben die Teilnehmer der Wanderfreizeit begeistert. Die Ahrquelle in Blankenheim, der Uferweg entlang der Ahr, Wacholderhänge und großartige Panoramablicke ließen uns über die Schönheiten der Schöpfung staunen. Gelbblühende Hänge voller Schlüsselblumen, seltene Frühlingsblumen und knallgelbe Löwenzahnwiesen begleiteten uns auf den Wegen. Über schmale Pfade, Wald- und Wiesenwege erwanderten wir uns die Besonderheiten des Oberahrgebirges.

Auf dem Hinweg machte die Gruppe Station bei der Bruder Klaus Feld-Kapelle in Mechernich. Eindrucksvoll kommt die Spiritualität von Bruder Klaus, dem Nationalheiligen der Schweiz, in der Kapelle zum Ausdruck. Ein schlichtes, tiefsinniges Gebet von ihm ist uns überliefert:
„Mein Herr und mein Gott,
nimm alles von mir,
was mich hindert zu dir.
Mein Herr und mein Gott,
gib alles mir,
was mich fördert zu dir.
Mein Herr und mein Gott,
nimm mich mir
und gib mich ganz zu eigen dir.“

Auf dem Rückweg sahen wir das Radioteleskop des Max-Planck Instituts in Effelsheim bei Bad Münstereiffel und konnten an einem Vortrag teilnehmen. Mit einem Parabolspiegel von 100m Durchmesser können ferne Galaxien, Schwarze Löcher oder Magnetfelder der Milchstraße beobachtet werden. Es war viele Jahre das größte bewegliche Radioteleskop der Erde. Dieser Zwischenstopp war ein beeindruckender Abschluss unserer gemeinsamen Tage.

Das Wesentliche der Freizeit war jedoch die gute Gemeinschaft der 14 Wanderer, zu der jede und jeder beitrug.

Etta Wende und Doris Reichmann

Wie damals – und genauso gut!

Jungschar-Freizeit in Hessisch Lichtenau, Aug. 2018

Nach fast 20 Jahren Pause wieder eine Jungschar-Freizeit auf die Beine stellen – geht das?

Ja, das geht, konnten Sven Kükenhöner, Anja Vothknecht (beide CVJM Müssen),  Nicole Niedenzu (Kachtenhausen), Marika Beckmann (ebenfalls CVJM Müssen) und Irene Kükenhöner (Küchenmitarbeiterin und wertvolles Mitglied unseres Mitarbeiter-Teams), beruhigt feststellen. Es geht sogar sehr gut und hat sich – mit Blick auf „damals“ – nicht wesentlich verändert. Gut so!

Nach dem holprigen Beginn der Planung (Suche nach einer neuen Freizeit-Unterkunft – die angemietete erwies sich als unzumutbar) und intensiver Suche nach jüngeren Mitarbeitenden sind wir letztendlich zu Viert aufgebrochen– ein wenig frustriert, aber dennoch voller Tatendrang.

Unsere letzten Freizeiten hatten wir Anfang dieses Jahrtausends durchgeführt, da liegen fast zwei Jahrzehnte dazwischen. Was müssen wir jetzt moderner gestalten? Inwiefern muss sich eine Freizeit 2018 von einer Freizeit 2001 unterscheiden? Mutig haben wir beschlossen: Sie muss gar nicht, da die Bedürfnisse einer Freizeitgruppe in dem Alter immer noch dieselben sind: zusammen spielen, gemeinsam singen, Geschichten hören, Abenteuer erleben.

So haben wir Handys und Spielkonsolen zu Hause gelassen und haben eine Jungschar-Freizeit mit insgesamt 36 Kindern geplant und durchgeführt, die genauso auch vor fast 20 Jahren hätte stattfinden können mit Tagesausflügen, großen Spielnachmittagen auf dem Freizeitgelände, basteln und werkeln, viele Lieder singen und einen tollen Freizeit-Gottesdienst feiern. Wir haben mit Gideon mitgefiebert, ob er es schaffen wird die Midianiter zu besiegen, und haben uns gefragt, was wir heute von Gideon lernen können.

Es war eine schöne, wenn auch (auf Grund der fehlenden Mitarbeitenden) für uns als Team anstrengende Freizeit, die uns aber darin bestätigt hat, das, was wir aus unserer Erfahrung als (zeitlos) gut und richtig erkannt haben, auch umzusetzen. Das Format „Jungschar-Freizeit“, wie wir es kennen, funktioniert immer noch tadellos – damals wie heute.

Anja Vothknecht

Wanderfreizeit Moselsteig – Mai 2017

 16 Teilnehmende (vorwiegend Senioren) reisten gemeinsam unter der Leitung von Doris Reichmann und Etta Wende nach Traben-Trarbach an der Mosel zur Wanderfreizeit “Moselsteig”. Es war eine fröhliche Gruppe, die zu manchen Späßen aufgelegt war.

Nach zum Teil anspruchsvollen Strecken waren die Wanderer erfreut über die gut überstandenen Hindernisse. Die Natur wurde in vollen Zügen genossen (Waldwege und Weinbergpfade). Eine Moselschifffahrt und eine Führung in der Traben-Trarbacher Weinkeller-Unterwelt mit Weinprobe durften ebenfalls nicht fehlen.

Die tägliche Besinnung und der geistliche Tagesausklang durch die Freizeitleitung prägten die Freizeitgemeinschaft. So konnten sich alle nach 5 schönen Tagen an der Mosel wieder auf den Rückweg nach Lippe machen.

Rainer Fillies

Unterwegs auf dem Werra-Radweg

Sept. 2017

Im August 2017 veranstaltete der CVJM-Kreisverband Lippe e. V. eine Rad-Aktiv-Freizeit mit ca. 25 Teilnehmenden entlang der Werra. 8 Tagesetappen führten auf meistens gut befestigten Forst- und Radwegen durch das malerische Werratal  zwischen Rhön und Thüringerwald vorbei an stattlichen Burgen, Schlössern und pittoresken Fachwerkstädtchen  über Meiningen, Bad Salzungen, Eisenach nach Hann.Münden  bis zum Koster Bursfelde.

Die Unterbringung in den sehr unterschiedlich ausgestatten Hotels enthielt ein Kuriosum: Meiningen – die Fronveste, ein ehemaliges Knasthaus, gut erkennbar waren die ehemaligen Knastzellen, allerdings mit heutigem Komfort.

Einer  der Höhepunkte der Tour war sicherlich Eisenach. Welch ein Geschenk! Bei der Ankunft auf dem Marktplatz wurde die Gruppe mit den Klängen eines Posaunenchores begrüßt. Es fand gerade das alljährlich traditionelle Fest zu Ehren der „Heiligen Elisabeth“ statt. Alle Bürger waren zur „Tafel“, dem kostenlosen Eintopfessen, eingeladen.

Der Besuch  der Wartburg mit Audio Guides durch die Burggeschichte und der Ausstellung „Luther und die Deutschen“ bleiben unvergesslich. Ob es der Besuch der Rundkirche in Untersuhl war oder die am Weg gelegenen „Offenen Kirchen“ waren, überall wurden Kanons gesungen zum Lobe Gottes und Dank für Bewahrung auf den nicht immer gänzlich gefahrlosen Wegen.

Das Kloster Bursfelde bildete mit Einkehr und geistlicher Besinnung und dem Taizelied: Laudate omnes gentes den Abschluss dieser ganz besonderen Fluss-Radtour.

Beate Schäfermeier

Seniorenfreizeit in Bad Bocklet

Sept. 2017

In Erwartung von zehn Tagen in einer fröhlichen Freizeitgemeinschaft starteten 15 Teilnehmende und das Leiter-Ehepaar Klöpping zu einem Aufenthalt im Kurort Bad Bocklet in der Rhön. Alle waren gespannt auf das bisher vom CVJM noch nicht in Anspruch genommene Freizeitziel und freuten sich über den herzlichen Empfang im Hotel der Familie Schäfer.

Schon die ersten Eindrücke am Anreisetag waren ein angenehmer Vorgeschmack auf den weiteren Aufenthalt in dem wirklich kleinen Kurort.

Die nächsten Tage luden wettermäßig dazu ein, den Kurpark, das Kurpark- Café, die Trinkhalle und die nähere Umgebung der Unterkunft kennen zu lernen.

Einer der Höhepunkte der Freizeittage war eine große Rhönrundfahrt, bei der die Schönheit der hessischen und bayrischen Rhön deutlich und vom Busfahrer kenntnisreich erklärt wurde.

Gemütlich waren die gemeinsam gestalteten Abende, die ausgefüllt waren mit Singen, Vorlesen, Rate-Runden und vielen guten Gesprächen.

Eine harmonische Freizeitgemeinschaft blickt aus all den genannten Gründen gern auf die gemeinsamen Tage in Bad Bocklet zurück.

Karl-Fr. Klöpping

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