FREIZEITBERICHTE

Eindrücke „Wandern auf dem Vulkan“ – Mai 2019

„Wandern auf dem Vulkan” war das Motto der Freizeit. Mit der Neugierde wurde auch die Frage geweckt: „Ist denn das nicht gefährlich?“ Doch wir wurden reichlich vom Gegenteil überzeugt. Wir entdeckten imposante Basaltfelsen, weite blühende Wiesen, idyllische Bachläufe und das frische Grün des Waldes. Die ideale Wanderzeit in fröhlicher Gemeinschaft.“

Statements der Teilnehmenden:

  • „Im Geist belebt, wie ein Freundeskreis gelebt”
  • „Sonnige Höhen – herrliche Berge –”
  • „Die Wettervorhersage verspricht: Es wird kalt, Regen zu erwarten! Wir sitzen auf der Bank in der Sonne, blicken in die Weite, genießen unsere Mittagspause. Der Mensch denkt und Gott lenkt!“ (Und beschenkt!)
  • „Beeindruckende Landschaft, bewaldete Wege, freie Blicke und lohnende Ausblicke!“
  • „Es war eine erfrischende Gemeinschaft, schöne Wanderungen in meditativer Umgebung!“

Doris Reichmann/Etta Wende

“Auf den Spuren der Arche Noah” – Juni 2018

Auf diesem Berg – dem Ararat – soll sie gelandet sein: die Arche Noahs nachdem sich die Wasser der Sintflut verlaufen hatten.
Gefunden haben die 20 Teilnehmenden der Studienreise des CVJM Kreisverbandes durch Armenien Ende Juni die Arche nicht mehr. Aber sie standen auch nur am Fuß des 5137 m hohen Berges; am Kloster Chor Virap, von dem aus das Christentum seine Verbreitung in Armenien startete. Viele weitere beeindruckende geschichtliche, religiöse und landschaftliche Höhepunkte zogen die Besucher in ihren Bann.  Immer wieder waren die Reisenden zu Gast in privaten Familien, um zu erleben, wie die Armenier heute leben. Bei diesen Besuchen gehörte es natürlich dazu, die mit viel Gemüse und Kräutern und Obst gespickte Küche der Gastgeber zu erleben.
„Bari Luys“ (wörtlich: Gutes Licht) wünschen sich die Armenier jeden Tag als Morgengruß.

Pfr. Lars Kirchhof

CVJM Lippe auf Erkundungstour an der Donau – Sept. 2018

Zielort war Windorf, das in der Nähe von Passau direkt an der Donau liegt.

Besichtigungen, wie die Schleusung beim Kraftwerk Jochenstein, die Donaustadt Vilshofen, die Dreistromstadt Passau und der Kurort Bad Füssing gehörten zum Programm. Die Veste Oberhaus und die Wallfahrtskirche Maria Hilf durften natürlich nicht fehlen wie auch das Städtchen Schärding am Inn mit seinen bunten Häusern.

Eine Schifffahrt führte uns auf der Donau von Passau über Obernzell, Engelhartszell, Haus am Strom bis zur Schlögener Schlinge und zurück.

Nach einer kleinen Stadtrundfahrt mit dem Bus durch Regensburg ging es dann zu Fuß auf Erkundung der Stadt. Mancher hat die Gelegenheit genutzt, um den Dom zu besuchen, oder auch eine Bratwurst in der „historischen Bratwurstküche“ zu genießen. Der Gang auf der „Steinernen Brücke“ mit Blick auf Regensburg gehörte auch dazu.

Das Fazit der gesamten Reise war: wir haben viel erlebt und gesehen.  Ein weiterer Besuch in diese schöne Landschaft ist lohnenswert.

Horst Schalk

Wanderfreizeit im Mai 2018

Das Ahrtal mit seinen idyllischen Seitentälern und die abwechslungsreiche Landschaft der Nordeifel haben die Teilnehmer der Wanderfreizeit begeistert. Die Ahrquelle in Blankenheim, der Uferweg entlang der Ahr, Wacholderhänge und großartige Panoramablicke ließen uns über die Schönheiten der Schöpfung staunen. Gelbblühende Hänge voller Schlüsselblumen, seltene Frühlingsblumen und knallgelbe Löwenzahnwiesen begleiteten uns auf den Wegen. Über schmale Pfade, Wald- und Wiesenwege erwanderten wir uns die Besonderheiten des Oberahrgebirges.

Auf dem Hinweg machte die Gruppe Station bei der Bruder Klaus Feld-Kapelle in Mechernich. Eindrucksvoll kommt die Spiritualität von Bruder Klaus, dem Nationalheiligen der Schweiz, in der Kapelle zum Ausdruck. Ein schlichtes, tiefsinniges Gebet von ihm ist uns überliefert:
„Mein Herr und mein Gott,
nimm alles von mir,
was mich hindert zu dir.
Mein Herr und mein Gott,
gib alles mir,
was mich fördert zu dir.
Mein Herr und mein Gott,
nimm mich mir
und gib mich ganz zu eigen dir.“

Auf dem Rückweg sahen wir das Radioteleskop des Max-Planck Instituts in Effelsheim bei Bad Münstereiffel und konnten an einem Vortrag teilnehmen. Mit einem Parabolspiegel von 100m Durchmesser können ferne Galaxien, Schwarze Löcher oder Magnetfelder der Milchstraße beobachtet werden. Es war viele Jahre das größte bewegliche Radioteleskop der Erde. Dieser Zwischenstopp war ein beeindruckender Abschluss unserer gemeinsamen Tage.

Das Wesentliche der Freizeit war jedoch die gute Gemeinschaft der 14 Wanderer, zu der jede und jeder beitrug.

Etta Wende und Doris Reichmann

Wie damals – und genauso gut!

Jungschar-Freizeit in Hessisch Lichtenau, Aug. 2018

Nach fast 20 Jahren Pause wieder eine Jungschar-Freizeit auf die Beine stellen – geht das?

Ja, das geht, konnten Sven Kükenhöner, Anja Vothknecht (beide CVJM Müssen),  Nicole Niedenzu (Kachtenhausen), Marika Beckmann (ebenfalls CVJM Müssen) und Irene Kükenhöner (Küchenmitarbeiterin und wertvolles Mitglied unseres Mitarbeiter-Teams), beruhigt feststellen. Es geht sogar sehr gut und hat sich – mit Blick auf „damals“ – nicht wesentlich verändert. Gut so!

Nach dem holprigen Beginn der Planung (Suche nach einer neuen Freizeit-Unterkunft – die angemietete erwies sich als unzumutbar) und intensiver Suche nach jüngeren Mitarbeitenden sind wir letztendlich zu Viert aufgebrochen– ein wenig frustriert, aber dennoch voller Tatendrang.

Unsere letzten Freizeiten hatten wir Anfang dieses Jahrtausends durchgeführt, da liegen fast zwei Jahrzehnte dazwischen. Was müssen wir jetzt moderner gestalten? Inwiefern muss sich eine Freizeit 2018 von einer Freizeit 2001 unterscheiden? Mutig haben wir beschlossen: Sie muss gar nicht, da die Bedürfnisse einer Freizeitgruppe in dem Alter immer noch dieselben sind: zusammen spielen, gemeinsam singen, Geschichten hören, Abenteuer erleben.

So haben wir Handys und Spielkonsolen zu Hause gelassen und haben eine Jungschar-Freizeit mit insgesamt 36 Kindern geplant und durchgeführt, die genauso auch vor fast 20 Jahren hätte stattfinden können mit Tagesausflügen, großen Spielnachmittagen auf dem Freizeitgelände, basteln und werkeln, viele Lieder singen und einen tollen Freizeit-Gottesdienst feiern. Wir haben mit Gideon mitgefiebert, ob er es schaffen wird die Midianiter zu besiegen, und haben uns gefragt, was wir heute von Gideon lernen können.

Es war eine schöne, wenn auch (auf Grund der fehlenden Mitarbeitenden) für uns als Team anstrengende Freizeit, die uns aber darin bestätigt hat, das, was wir aus unserer Erfahrung als (zeitlos) gut und richtig erkannt haben, auch umzusetzen. Das Format „Jungschar-Freizeit“, wie wir es kennen, funktioniert immer noch tadellos – damals wie heute.

Anja Vothknecht

Wanderfreizeit Moselsteig – Mai 2017

 16 Teilnehmende (vorwiegend Senioren) reisten gemeinsam unter der Leitung von Doris Reichmann und Etta Wende nach Traben-Trarbach an der Mosel zur Wanderfreizeit “Moselsteig”. Es war eine fröhliche Gruppe, die zu manchen Späßen aufgelegt war.

Nach zum Teil anspruchsvollen Strecken waren die Wanderer erfreut über die gut überstandenen Hindernisse. Die Natur wurde in vollen Zügen genossen (Waldwege und Weinbergpfade). Eine Moselschifffahrt und eine Führung in der Traben-Trarbacher Weinkeller-Unterwelt mit Weinprobe durften ebenfalls nicht fehlen.

Die tägliche Besinnung und der geistliche Tagesausklang durch die Freizeitleitung prägten die Freizeitgemeinschaft. So konnten sich alle nach 5 schönen Tagen an der Mosel wieder auf den Rückweg nach Lippe machen.

Rainer Fillies

Unterwegs auf dem Werra-Radweg

Sept. 2017

Im August 2017 veranstaltete der CVJM-Kreisverband Lippe e. V. eine Rad-Aktiv-Freizeit mit ca. 25 Teilnehmenden entlang der Werra. 8 Tagesetappen führten auf meistens gut befestigten Forst- und Radwegen durch das malerische Werratal  zwischen Rhön und Thüringerwald vorbei an stattlichen Burgen, Schlössern und pittoresken Fachwerkstädtchen  über Meiningen, Bad Salzungen, Eisenach nach Hann.Münden  bis zum Koster Bursfelde.

Die Unterbringung in den sehr unterschiedlich ausgestatten Hotels enthielt ein Kuriosum: Meiningen – die Fronveste, ein ehemaliges Knasthaus, gut erkennbar waren die ehemaligen Knastzellen, allerdings mit heutigem Komfort.

Einer  der Höhepunkte der Tour war sicherlich Eisenach. Welch ein Geschenk! Bei der Ankunft auf dem Marktplatz wurde die Gruppe mit den Klängen eines Posaunenchores begrüßt. Es fand gerade das alljährlich traditionelle Fest zu Ehren der „Heiligen Elisabeth“ statt. Alle Bürger waren zur „Tafel“, dem kostenlosen Eintopfessen, eingeladen.

Der Besuch  der Wartburg mit Audio Guides durch die Burggeschichte und der Ausstellung „Luther und die Deutschen“ bleiben unvergesslich. Ob es der Besuch der Rundkirche in Untersuhl war oder die am Weg gelegenen „Offenen Kirchen“ waren, überall wurden Kanons gesungen zum Lobe Gottes und Dank für Bewahrung auf den nicht immer gänzlich gefahrlosen Wegen.

Das Kloster Bursfelde bildete mit Einkehr und geistlicher Besinnung und dem Taizelied: Laudate omnes gentes den Abschluss dieser ganz besonderen Fluss-Radtour.

Beate Schäfermeier

Seniorenfreizeit in Bad Bocklet

Sept. 2017

In Erwartung von zehn Tagen in einer fröhlichen Freizeitgemeinschaft starteten 15 Teilnehmende und das Leiter-Ehepaar Klöpping zu einem Aufenthalt im Kurort Bad Bocklet in der Rhön. Alle waren gespannt auf das bisher vom CVJM noch nicht in Anspruch genommene Freizeitziel und freuten sich über den herzlichen Empfang im Hotel der Familie Schäfer.

Schon die ersten Eindrücke am Anreisetag waren ein angenehmer Vorgeschmack auf den weiteren Aufenthalt in dem wirklich kleinen Kurort.

Die nächsten Tage luden wettermäßig dazu ein, den Kurpark, das Kurpark- Café, die Trinkhalle und die nähere Umgebung der Unterkunft kennen zu lernen.

Einer der Höhepunkte der Freizeittage war eine große Rhönrundfahrt, bei der die Schönheit der hessischen und bayrischen Rhön deutlich und vom Busfahrer kenntnisreich erklärt wurde.

Gemütlich waren die gemeinsam gestalteten Abende, die ausgefüllt waren mit Singen, Vorlesen, Rate-Runden und vielen guten Gesprächen.

Eine harmonische Freizeitgemeinschaft blickt aus all den genannten Gründen gern auf die gemeinsamen Tage in Bad Bocklet zurück.

Karl-Fr. Klöpping

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