Konfi-Castles – Eintauchen in eine besondere Atmosphäre

Für eine Reise aus unserem schönen Lippe in das Paderborner Land braucht es schon ein sehr besonderes Ausflugsziel und einen wirklich wichtigen Grund. Das Ziel konnte sich tatsächlich sehen lassen: Die Wewelsburg, als baulich beeindruckende Erscheinung aus dem 17. Jahrhundert und besonders geschichtsträchtiger Ort mit ihrer Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus, wurde zum Treffpunkt für insgesamt 260 junge Menschen an zwei Wochenenden im Februar.
Jeweils von Freitag bis Sonntag kamen Konfirmandinnen und Konfirmanden gemeinsam mit ihren haupt-sowie ehrenamtlich Mitarbeitenden aus mehr als 9 evangelischen Kirchengemeinden zusammen und feierten drei Tage das Konfi-Castle, zu dem der CVJM-Kreisverband Lippe als Veranstalter eingeladen hatte.

Was für Außenstehende ausgesehen haben mag wie eine Exkursion einer riesigen Schulklasse war für die Jugendlichen eine Auszeit von Schule, Alltagsstress und das Eintauchen in eine besondere Atmosphäre. Rund um die drei Schlagworte „be-STEHEN“, „be-GREIFEN“ und „be-LEBEN“ fanden kreative und bewegungsreiche Aktionen rund um die Burg statt.

Ebenso erkundeten die Teilnehmenden die empörende und zugleich überraschende Geschichte des reichen Zollmitarbeiters Zachäus aus Jericho. Dieser hatte eine wundersame Begegnung, die sein ganzes Leben veränderte. Anstatt wie bisher die Menschen im großen Stil zu betrügen und sich dadurch ein beträchtliches Vermögen anzueignen, gab er plötzlich einen großen Teil des ergaunerten Vermögens an diejenigen zurück, die er noch vor kurzem betrogen hatte. Was war da geschehen? Der Sache musste natürlich nachgegangen werden.

 

Gestaltet von den mehr als 50 Mitarbeitenden der drei CVJM-Ortsvereine und der Kirchengemeinden fanden an den Wochenenden unter anderem unterhaltsame Gameshows mit der ganzen Gruppe im Festsaal zur Einstimmung statt. Bei außergewöhnlichen Sportangeboten am Samstag, wie zum Beispiel dem Pumpenduell, kamen besonders die bewegungshungrigen Jugendlichen auf der großen Grünfläche am Fuße der Burg auf ihre Kosten. Dabei wurden Korken durch umgerüstete Fahrradpumpen auf ausgemachte Ziele geschossen. Natürlich gab es darüber hinaus viel Zeit für Jugger, gespielt mit sogenannten Schaumstoffpompfen, Spikeball und Indiaca.
Workshops am Nachmittag ermöglichten den Teilnehmenden die Chance, die eigenen (teils unentdeckten) Fähigkeiten besser kennenzulernen. Dazu wurden bewegungsreiche Workshops wie das Klettern an Kisten mit professioneller Ausrüstung, das Schießen mit Pfeil und Bogen, ein außergewöhnliches Strategie-Geländespiel ebenso wie kreative Workshops mit Paracordbändern und Handlettering angeboten.
Die Nachfrage eines Teilnehmenden, warum das Wochenende nicht vier Tage länger sein könnte, bestätigte die Vermutung: Die Anfahrt zur Wewelsburg in das schöne Paderborner Land mit all den Programmhighlights hat sich gelohnt. Schon im Herbst wird es ein weiteres KonfiCastle mit mehr als acht weiteren lippischen Kirchengemeinden geben.

75. Lippischer CVJM-Jungschartag in Vahlhausen

Rund 100 Kinder und Mitarbeitenden aus ganz Lippe feierten am 25. September 2021 in Vahlhausen den 75. Lippische CVJM-Jungschartag.

Endlich wieder spielen, hüpfen, klatschen und singen. Von Anfang an war deutlich zu spüren wie groß die Sehnsucht aller Anwesenden nach Bewegung und Begegnung war. Das Wetter konnte nicht besser sein, bei strahlendem Sonnenschein wurde der Jungschartag durch die 1. Vorsitzende des CVJM Vahlhausen, Katrin Meier, eröffnet.

Danach erfolgte der Einmarsch der einzelnen Jungscharen aus 7 verschiedenen CVJM und Kirchengemeinden. Voran das Olympische Feuer, getragen durch die Jungscharler/innen des CVJM Vahlhausen, gefolgt von den anderen Jungscharen mit ihren selbst gestalteten bunten Wimpeln.

Die mit Spannung erwartete Olympiade konnte beginnen. Mit viel Freude und Feuereifer absolvierten 12 Mannschaften mit jeweils 4-5 Kindern die Spielstationen, die Christian Sohn aus dem Jungscharbeirat rund um die Kirche in Vahlhausen mit seinem Team aufgebaut hatte.

Nach Toben und Muffins zur Stärkung, folgte ein bewegungsreicher Action-Quiz, der noch einmal die ganze Kreativität und Geschicklichkeit der Kinder forderte.

Den Abschluss des Jungschartages bildete die Siegerehrung der Olympiade. Neben Sachpreisen warteten auf die Siegermannschaft der heißbegehrte Wanderwimpel des CVJM Lippe, der jeweils für ein Jahr im Besitz der Siegermannschaft bleibt.

Nach einem erlebnisreichen Tag verabschiedeten sich die Kinder und Mitarbeitenden wie in jedem Jahr mit einem lauten: „Mit Jesus Christus mutig voran!“.

Der CVJM-Kreisverband Lippe ist dankbar über finanzielle Unterstützung des Jungschartages durch das Sonderförderprogramm des BMFSFJ “Aufholen nach Corona für Kinder- und Jugendliche”.

Auf dem Weg

Eine Woche lang haben wir gemeinsam in den vier Evangelien spannende Entdeckungen machen können. Die Ostergeschichte wurde neu durchforscht und der Schöpfer dieser Welt als Retter für uns ganz neu erkennbar. Das ganze fand zuhause auf der Couch oder beim morgendlichen Kaffe im Bett statt. Vielleicht auch an der frischen Luft auf dem Balkon oder im Wald. Wo auch immer- Gott begegnet uns durch sein Wort. Die gemeinschaftliche Bibellese aus der YouVersion-Bible App hat über 40 Teilnehmende hierbei wesentlich unterstützt. 

Du hast dich noch nicht auf den Weg gemacht und möchtest auch wissen, worüber andere sprechen? 
Schau einmal hier vorbei. Hier findest du Bibelstellen, Kurzandachten und Kommentare von anderen die dich auf diesem Weg begleiten können. 

 

JUKO & FRIENDS – Ahoi, Matrosen!

Am 2. Oktober hieß es endlich wieder Ahoi zum JUKO & FRIENDS des CVJM Lippe. Dieses Mal traf sich eine Gruppe von rund 20 Jugendlichen und einem hochmotivierten Team in Hohenhausen im Kalletal. Nach einem entspannten Kennenlernen hieß es Segel setzen mit Kurs auf einen thematischen Einstieg. In mehreren Kleingruppen beschäftigten wir uns mit Krisen und deren Bewältigung. Wann in unserem Leben waren wir schon einmal kurz vor einem Schiffbruch und wie könnten man sich retten, wenn man zu kentern droht? Das auch die Jünger Jesu schon ähnliche Situationen erlebt hatten laßen wir im Anschluss nach; eine kreative Gestaltung dieser Geschichte in Form von Standbildern rundete den inhaltlichen Teil gelungen ab.

Danach hieß es quizzen was das Zeug hält! In Teams traten die Jugendlichen in diversen Kategorien gegeneinander an um schlussendlich einen Sieger zu küren.

Nach einer kurzen Stärkung ging es nun endlich nicht nur metaphorisch bei Rinteln aufs Wasser. In mehreren Kanus fuhren wir den Nachmittag über auf der Weser. Dort kam es auf effizientes Teamwork und gute Absprachen an, um voran zu kommen. Mit viel spontanem Gesang, gemeinsamem Paddeln, und Situationen, in denen das Kentern provoziert wurde kam der Spaß an diesem Tag keinesfalls zu kurz. Auch für eine kurze Runde „Entenangeln“ war Zeit. Am Zielort in Vlotho angekommen ließen wir den Abend bei gemeinsamer Pizza am Ufer ausklingen. Als Abschluss hörten wir eine Abendandacht, danach traten alle ausgepowert und glücklich die Heimreise an.

So ging ein Tag zu Ende, an dem Gemeinschaft gelebt wurde die vielen von uns lange fehlte und sowohl Bewegung als auch der persönliche Glaube manche Aha-Momente bescherte. Darum freuen wir uns schon auf das nächste JUKO & FRIENDS am 25. & 26. Februar 2022, dann hoffentlich auch wieder mit einer Übernachtung! Bis dahin: „Ahoi Matrosen!“

 

Der CVJM-Kreisverband Lippe ist dankbar über finanzielle Unterstützung des JUKO & FRIENDS durch das Sonderförderprogramm des BMFSFJ “Aufholen nach Corona für Kinder- und Jugendliche”.

-Alisha Wolff, Mitarbeiterin in Leopoldshöhe

 

Krisenzeit- Was uns bewegt

Wir möchten durch diese anhaltende Krisenzeit hindurch unsere Ortsvereine darin unterstützen, Menschen im Glauben zu begleiten, sie für Gottes gute Botschaft zu begeistern und mutig Schritte zu gehen. Dazu sind wir auf vielschichtige Hilfen angewiesen.
Anhand zwei veröffentlichter Briefe möchten wir unsere aktuelle Situation verdeutlichen.
Wir freuen uns sehr über die große Anteilnahme, die vielen guten Wünsche und die Großzügigkeit in finanziellen Hilfen und im Gebet.

Alles Gute für Sie und euch!

 

 

Offener Brief Teil 1: Was bedeutet “Corona” für den CVJM-Kreisverband Lippe e.V.?
Offener Brief Teil 2: Was bedeutet “Corona” für den CVJM-Kreisverband Lippe e.V.? 

 

#ZEITFÜRMEER in Grömitz

 

Schon vor dem Start der Ferienfreizeit war klar: Der Sommer 2020 wird für 20 mutige Reisende die mit Abstand beste Zeit seit Beginn dieses Jahres. Und dass, obwohl die Planungen dafür anders als gewohnt erst Mitte Mai begannen und die Liste der Teilnehmenden bis zwei Wochen vor Abfahrt noch nicht komplett war.
Wir haben in diesen Tagen vor der Jugendfreizeit eine ganz neue Form der Beständigkeit innerhalb der Angebote für Jugendliche kennengelernt. Denn einzig Bestand hatte die deutliche Aussage, dass es Angebote für Jugendliche in den Sommerferien geben würde. Viel mehr wussten wir erst als es dann endlich am 2. Juli los ging.
Teilnehmende und Mitarbeitende der Kirchengemeinde Leopoldshöhe und des CVJM Leopoldshöhe in Kooperation mit dem CVJM Kreisverband Lippe e.V. machten sich auf die abenteuerliche Reise unter Pandemie-Bedingungen. Das Reiseziel war anders als geplant nicht ein Camp am Mittelmeer in Kroatien, sondern die türkisblaue Ostseeküste. Im lippischen CVJM-Feriendorf Grömitz am Lensterstrand erwarteten die Teilnehmenden unter dem Motto „#ZEITFÜRMEER“ 13 Tage Programm, Gemeinschaft und Erholung. Eigentlich war auch Sommerwetter mit ausgiebigen Strandmomenten eingeplant – aber was ist schon ein guter Plan in diesen besonderen Zeiten? Stattdessen bekamen wir mit Herbsttemperaturen viel Zeit für mehr Gemeinschaft in Kleinstgruppen, den sogenannten „Squads“. In diesen verbrachten wir Zeiten im Gespräch („Storytimes“) über relevante Alltagsthemen der Jugendlichen und Fragen zum Glauben an Gott. Es gab Zeit für mehr Erlebnisse an der frischen Luft. Gemeinsam haben wir im Garten gesungen. Eine Stadtrallye quer durch die Innenstadt von Grömitz, ein Abend mit Grenzen unter dem Titel „Tut er’s/sie’s oder nicht?“ und eine Strandolympiade mit der Ehrung des bestens Baywatch- Rettungsteams gehörten zum mit Abstand besten Frischluft- Programm. Auch besonders war, dass wir Zeit für mehr Tischgemeinschaft hatten, da das eigentliche Selbstbedienungsbuffet nur Gruppenweise, mit Mund- und Nasenschutz und mit mehr Bedienung durch das Personal zur allgemeinen Entschleunigung beitrug. Ein besonderes Highlight für alle Mitreisenden dieser Freizeit war der Strandgottesdienst („Thomasmesse“) zum Thema „Spuren im Sand“. Die gleichnamige Kurzgeschichte führte durch den Abend. Sie lud ein, zu intensiven Gespräch, zur Einkehr und zum persönlichen Gespräch mit Gott. Eben mit dem Gott, der uns besonders in den schwierigen Zeiten des Lebens nicht alleine lässt, sondern ganz im Gegenteil, uns trägt, wenn unsere Beine schwach werden, wir unseren Kompass mal verlegen und uns unser Mut verlässt.
Neben diesen festen Programmpunkten blieb viel Zeit für Gesellschaftsspiele in der gemütlichen Kajüte des Hauses, für Sportspiele wie das Pumpenduell (mit eigens dafür umfunktionierten Fahrradluftpumpen und Korken) und Jugger sowie für kreative Workshops bei denen unter anderem Fackeln für die Abendabschlüsse am Strand hergestellt wurden und ein Floß aus Tetrapacks bis hin zur Fahrtauglichkeit konstruiert wurde.

Das Feedback der Teilnehmenden zeigt, wie dankbar wir auf diese #ZEITFÜRMEER 2020 in Grömitz zurückblicken und ermutigt uns für weitere Angebote im Bereich der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in dieser herausfordernden Zeit.

-Tim B. Seelbach

#heldenhaft – Konfitag

Viele von uns haben übermächtige Gestalten vor Augen, wenn sie an Superhelden denken.
Eine ganz außergewöhnliche Fähigkeit und ein Erscheinungsbild, das einem Außerirdischen ähnlich sieht, vielleicht mit einem wehenden Cape oder einer gut sitzenden Frisur.
Der CVJM-KonfiTag 2020 am 19. September in Heidenoldendorf, veranstaltet vom CVJM-Kreisverband Lippe e.V. in Kooperation mit CVJM-Ortsvereinen aus Detmold, Wüsten und Heidenoldendorf sowie fünf Kirchengemeinden aus Detmold, Schlangen, Heidenoldendorf, Knetterheide und Lage, ging neue Wege. Auf Grund der anhaltenden Situation in Zeiten der Pandemie entstand diese Kooperation, um für rund 70 Konfirmandinnen und Konfirmanden ein besonderes Erlebnis zu ermöglichen. Alles an diesem Tag drehte sich um die Frage „Was ist #heldenhaft?“.
Bereits um 10.00 Uhr am Morgen trafen die Teilnehmenden auf ein gut gelauntes Moderatorenteam, das für ordentlich Stimmung zum Warm-Up beitrug.
Anschließend fand die „Helden-Rallye“ in Bezugsgruppen im angrenzenden Wald statt. Bei verschiedenen Aufgaben konnten die Jugendlichen ihre ganz persönlichen Superkräfte unter Beweis stellen und bei eigenartigen Herausforderungen die Muskeln spielen lassen. So wurde ein PKW über eine Distanz nur mit der Kraft der Jugendlichen gezogen, ein Graben wurde mit Hilfe einer Slackline und Teamwork überwunden und mit verbundenen Augen konnte aus unzähligen Eierkartons ein möglichst hohes Kunstwerk errichtet werden.
Im Anschluss gab es eine Stärkung beim Mittagsimbiss, bevor sich die Gruppen mit der Frage auseinandersetzten „Was sind für mich wahre Helden unserer Zeit?“ Verschiedene Eigenschaften, Haltungen und auch Personen wurden benannt und dann den anderen Teilnehmenden im Austausch weitergegeben.
Am Nachmittag spielte in einem Kurz-Gottesdienst die Band des Detmolder CVJM-TenSing Projekts Lieder aus ihrem aktuellen Showrepertoire. Mithilfe der Erzählung des „Barmherzigen Samariters“ wurde in einem Impuls für die Jugendlichen verdeutlicht, dass es auch schon zu Lebzeiten Jesu die Möglichkeit gab zum Superhelden zu werden. Und das ganz ohne Cape, gutsitzender Frisur aber mit dieser einen Superkraft: „Nächstenliebe“. Für diese Superkraft bedarf es drei wesentlicher Faktoren: Aufmerksamkeit für die vermeintlich Ungesehenen unserer Gesellschaft, das selbstlose Handeln ohne sich einen eigenen Nutzen zu errechnen und die Gleichbehandlung, andere so zu behandeln wie auch ich selbst behandelt werden möchte.
Es braucht also gar keine übermächtigen Muskeln oder ein außerirdisches Outfit um zum Superhelden zu werden. Um 16.00 Uhr war dann der letzte Ton verklungen und alle Neuentdeckungen wurden gut verstaut mit auf den Rückweg genommen. Wir freuen uns schon jetzt einige Superhelden unter uns auf frischer Tat zu erleben.

Ein super Jungschar-Nachmittag

Jungschartag wie jedes Jahr? – Unter Corona-Zeiten war dies für uns kaum vorstellbar. Dennoch stand für uns zu jeder Zeit fest, dass wir einen Jungschartag durchführen wollten, wenn die Bedingungen es zuließen. Also sahen wir die Umstände als Chance, alte Strukturen zu überdenken und neue Ideen auszuprobieren. Das Resultat: ein super Jungschar-Nachmittag mit ca. 30 Kindern in Stapellage.

Nach einer kleinen Eröffnung in der Kirche mit Gitarrenspiel und Bewegung (allerdings ohne Gesang) ging es in festen Bezugsgruppen über Stock und Stein, dichte Sträucher und wilde Wege in den Wald zu einem Geländespiel. Dort waren Hinweise für jede Gruppe versteckt, die zu einem Schatz führten.

Wir haben uns sehr über die positive Resonanz der Kinder und Mitarbeitenden an dem Tag gefreut und hoffen, dass wir im kommenden Jahr die Holzbauwelt durchführen können.

 

Julia Baumgarth

CVJM Oerlinghausen

 

Juko & Friends 2020

Aus den verschiedenen Ortvereinen haben sich 25 Jugendliche im Gemeindehaus in Lockhausen verabredet, um gemeinsam das JUKO & Friends als Tagesveranstaltung zu verbringen.

Die aktuellen Umstände hat das Team vom JUKO & Friends nicht davon abgehalten, ein besonderes JUKO für Mitarbeiter/innen oder angehende Mitarbeiter/innen im CVJM Lippe zum Leben zu erwecken. Es war am Samstag, dem 3. Oktober, als die Teilnehmenden mit Hilfe des Tagesthemas „Gefühlswelten“ in der Bibel nach Aussagen forschten, wie Gott über unsere Gefühle denkt und warum er sie den Menschen mitgegeben hat. Dazu kamen die Teilnehmenden über ihr Selbstverständnis von eigenen Emotionen in verschiedenen Lebenslagen in einen intensiven Austausch. Mithilfe verschiedener Methoden wurden vier Bibelgeschichten von den Bezugsgruppen unter die Lupe genommen. Ob mit Playmobilfiguren oder einer pantomimischen Darstellung – die Gefühlswelten der beteiligten Personen in den Geschichten wurden für alle sichtbar. Mithilfe einer Reflexionsmethode konnten die Teilnehmenden anschließend einen persönlich erlebten, alltäglichen Gefühlsausbruch neu bewerten und sich alternative Umgangsformen für ein zukünftiges Gefühlschaos in ihrem Alltag zurechtlegen. Nach einem extra großen Pizzabuffet haben die Teilnehmenden verschiedene kleine Spiele und ein großes Geländespiel kennengelernt, die sie für ihr eigenes Mitwirken bei Angeboten mit Kindern und Jugendlichen anwenden können. Den Abend haben alle gemeinsam mit Stockbrot ausklingen lassen. Zugunsten der frischen Luft war es am Lagerfeuer geplant. Umgesetzt wurde es auf Grund des nassen Wetters dann allerdings drinnen, gemütlich mit ausreichend Abstand und Stockbrot gebacken im Ofen. Danach folgte noch die große Quiznight, bei der viel Wissen rund um das Tagesthema aber auch darüber hinaus auf unterhaltsame Weise abgecheckt wurde.  

Wir sind Gott dankbar dafür, dass sie gemeinsame Zeit so gesegnet war und eine Begegnung mit Mitarbeitenden stattfand, die etwas Neues für sich selbst und ihre Einsatzorte mitnehmen konnten.

 

Marie Bökemeier

CVJM Schötmar/Werl-Aspe

Urlaub mit Entdeckern-Kinderfreizeit 2020

Trotz der aktuellen Situation ist coole Jungschararbeit möglich! Diese Erfahrung durften insgesamt 17 Teilnehmende und Mitarbeitende in den Herbstferien auf der Jungscharfreizeit des CVJM-Kreisverband Lippe machen. Mit unserer kleinen aber feinen Gruppe haben wir eine Woche im CVJM-Haus in Bösingfeld verbracht. Gemeinsam konnten wir unter dem Motto „Josua – Unterwegs mit Entdeckern“ alles erleben, was zu einer klassischen Jungscharfreizeit dazugehört: Fetzige Spiele drinnen und draußen, richtig coole Bastelaktionen, spannende biblische Abenteuer und viele andere Aktionen. Ein besonderes Highlight für die Kinder war unser Festabend, den wir mit Stockbrot und selbst gebastelten Fackeln am Lagerfeuer verbracht haben.

Die aktuelle Situation hat uns zwar zusätzlich herausgefordert, stellte jedoch kein unlösbares Problem da. Sowohl Teilnehmende als auch Eltern haben uns zurückgemeldet, wie glücklich sie über die Freizeit sind. Mit einigen der jungen Menschen, die wir als Mitarbeitende eine Woche lang begleiten durften, konnten wir besonders ins Gespräch kommen. Ihre Geschichten verdeutlichten unseren Wunsch danach, dass sie spüren können, in Jesus einen treuen Freund zu haben, der sie immer an der Hand hält und sie liebt.

Besonders dankbar sind wir für die Bewahrung während der ganzen Freizeit und für jede Person, die uns im Gebet getragen hat oder uns immer wieder Mut zugesprochen hat. Und wer selbst schon einmal bei einer Freizeit oder einem ähnlichen Event mitgearbeitet hat, weiß wie viel Kraft einem glücklich strahlende Kinderaugen geben können und dass eben diese es wert sind, Lösungen für Angebote in herausfordernden Zeiten zu suchen.

 

                                                                                                                             Nina Boß

                                                                                                                             CVJM Heidenoldendorf

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